Wenn die Kollegen berichten, liest sich das so:
Rheinberg – mörderisch gut
KRIMI. Zugzwang, Messehallen und mehr: Ingrid Schmitz las aus ihrem neuen Buch „Mordsdeal“.
RHEINBERG. Es war die passende Kulisse für eine Lesung. Nicht nur die Atmosphäre stimmte in der Gaststätte Zugzwang, als die Krefelder Schriftstellerin Ingrid Schmitz aus ihrem neuen Buch „Mordsdeal“ las. Der Raum mit der rohen, roten Backsteinwand war auch deswegen der passende Ort für die Lesung, weil ein Teil der Handlung des spannenden Kriminalromanes just in der Kneipe spielte.
Mit Agatha Christies Brille
Es war nicht nur die Wahl des Ortes, die zeigt, dass die 52-Jährige einen Sinn für Ausstattung hat. Das Revers ihrer schwarzen Lederjacke schmückte eine silberne Pistole. Auf dem Lesepult drei große Medizinflaschen, eine mit undefinierbarem Pulver und Pillen … Bald taucht die erste Leiche auf, die von Heiner Bröckskes, der im Zugzwang seinen Stammtisch hatte.
Da konnten die Zuhörer feststellen, wie detailgetreu Ingrid Schmitz beschreibt: Die lange Theke, die Andreas-Kreuze, die Bahnübergänge schmückten und jetzt die Tische abgrenzen und, und, und. Wie´s weiter geht? Da der Sohn des Toten nicht an einen natürlichen Tod glaubt, ist das ein Fall für Mia Magaloff. Und mehr wird nicht verraten. Am besten selber lesen. Es lohnt sich. (PB)
30.07.2007






