Pressestimmen
Ingrid Schmitz: Pizza, Pasta & Pistolen. Langen-Müller, München. 319 S., 16,90 Euro
Der Titel bedient natürlich einschlägige Klischees. So suggeriert er, dass zwischen Camorra-Meuchelmord und ‚Ndrangetha-Attentat immer noch verdammt viel Platz ist für eine gepflegte Portion Nudeln. Die literarisch schmackhafte Anthologie bleibt Fragen zur Einverleibung explosiver Mischungen kaum eine Antwort schuldig. Kein Wunder. Ist das lukullisch rühmenswerte Aufklärungswerk doch von Autoren bestückt worden, die Ossobucco von osmanischer Kost, Spaghetti Vongole leichthin von Extra Vergine zu unterscheiden vermögen, Tod durch Erdrosseln elegant vom Tod durch Erhängen. Nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit im Reich notorisch ungeklärter Mordsgeschichten.
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Aus der Berliner Morgenpost vom 1. Februar 2008
Dieser Artikel entstand am am Sonntag, 17. Februar 2008 um 09:15 in der Rubrik Allgemein, Pressestimmen. Abonnieren Sie Kommentare dazu im RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

